Der „Blick aufs Ganze“

Unter der Leitung des Instituts für Partizipatives Gestalten, haben wir Ende November unsere winterliche Gemeinschaftszeit eingeleitet.

Viele Mitglieder haben sich bei der Vorbereitung engagiert, um alles zusammen zu tragen, was unsere Gemeinschaft ausmacht. Das waren zum einen Daten und Berichte zu unserer Sozialstruktur, unsere Energieversorgung, der Ortsgeschichte und des Naturraumes von Platz und Umgebung. Zum anderen haben wir Aussagen der geomantischen Untersuchungen aus früherer Zeit einbezogen und unsere sog. „offenen Themen“ benannt.

Die Arbeit im Seminar hat Jede/n einzelnen von uns vor allem mit dem Platz und seinen energetischen Qualitäten in Kontakt gebracht, wobei die Vielfalt deutlich wurde, die sich in der jeweiligen persönlichen Beziehung von Mensch und Raum zeigt. Neu war, dass wir nicht so sehr auf der Ebene persönlicher Interessen, sondern in Beziehung zu verschiedenen Plätzen unseres ehem. Rittergutes gearbeitet haben.

Neben der unausgewogenen Altersstruktur hat sich ein weiteres Ungleichgewicht gezeigt, das uns zwar bekannt war, aber dennoch zu wenig “in Augenschein genommen wurde“. Die Unausgewogenheit zwischen männlicher und weiblicher Energie am Platz hat in einer bildhaften räumlichen Darstellung eine neue Bedeutung und Aufmerksamkeit von uns bekommen.

Die Erfahrungen und Ergebnisse dieses Wochenendes ermuntern uns, neue Strukturen zu schaffen, damit all dies im Alltag umgesetzt werden kann.

Es gibt weiterhin viel zu tun. Dank der Anregungen und der Bereitschaft der Gemeinschaftsmitglieder wird unser Prozess mit „Blick aufs Ganze“ weitergehen.

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