LTGJ Newsletter August 2008

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Tor

Tag des offenen Tores, 25. Mai 2008 - Das Bogentor wird geöffnet

Liebe Freunde und Freundinnen unserer Gemeinschaft,

wir freuen uns, euch eine neue Ausgabe unseres Newsletters vorstellen zu können. An Themen mangelt es nie; aber wer schreibt die Artikel? Das ist während des arbeitsreichen Sommers immer wieder fraglich. Dennoch ist einiges zusammen-gekommen, letztendlich doch erheblich mehr als geplant.

Herzliche Grüße
im Namen der Gemeinschaft
Martanda

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Inhalt

1. Tag des offenen Tores am 25. Mai
2. Wir haben einen Badesee
3. Arbeitsplätze in der Lebens(t)raumgemeinschaft
4. “Animalereien” in der Stadtgalerie Riesa, eine Ausstellung von dreiKünstlerInnen aus der Lebens(t)raumgemeinschaft
5. Einladung an Gruppen, Vereine, Geburtstagskinder, Kursleiter etc.
6. Veranstaltung zum Grundeinkommen … und mehr
7. Gemeinschaftsbildende Workshops in Jahnishausen – endlich!!!
8. Community-Conference in Berlin und ihre Wirkungen
9. Konkurrenz zum morgendlichen Vogelgezwitscher
10. Seminar Abenteuer Alter - Zukunftswerkstatt
11. Kunstworkshop “Lebenslinien - Körperflächen - Seelenräume”
12. Unser Seminarangebot bis Ende 2008 im Überblick
13. Impressum

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Tag des offenen Tores am 25. Mai

Von Marita

Am schönsten war für uns der Beginn: Jede/r von uns hatte eine Aufgabe übernommen und fühlte sich verbunden mit dem, was da kommen sollte. Nun standen wir alle im Hof, während sich das große Bogentor für die Gäste öffnete. Ein berührendes Ereignis, das ausgiebig beklatscht wurde. Dann ging Jede/r an seinen Platz - es konnte losgehen.

Natürlich waren schon ein paar Besucher/innen früher gekommen. Die Sachsen sind eben pünktlich!

Ich war am Empfang direkt hinter dem Tor. Es hat mir Spaß gemacht, die Menschen zu begrüßen, ihnen Hinweise zu geben, wo welche Veranstaltungen stattfanden, und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ich war beeindruckt von dem wohlwollenden Interesse an unserem Projekt.

Remise

Buntes Treiben vor der Remise

Da ein Zeitungsartikel mit einer Ankündigung unserer Veranstaltung im überregionalen Verteiler war, kamen Menschen auch aus der ferneren Umgebung, aus Leipzig, Dresden, Kamenz, Torgau, Chemnitz und sogar aus der Sächsischen Schweiz. Zwischen 400 und 500 interessierte Besucher/innen haben wir gezählt.

Da waren auch wieder viele Menschen dabei, die früher auf dem Rittergut gelebt oder gearbeitet hatten, bzw. dort ausgebildet wurden. In einigen Fällen waren es Verwandte, die ehemals auf dem Gut zu Gast waren, und sie haben uns von ihren Erinnerungen und besonderen Begebenheiten erzählt.

Es war ein erfüllter Tag! Am Abend waren viele von uns müde - aber sehr zufrieden. Das Tor konnte wieder geschlossen werden.

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Wir haben einen Badesee!

Wo finden wir in unserer Umgebung einen Natur- Badesee?

Das war seit letztem Sommer eine dringende Frage für viele von uns. Der See sollte nach Möglichkeit mit dem Fahrrad erreichbar sein, auch textilfrei wäre wünschenswert und vor allem kein offizieller Badebetrieb, sondern Erholung in der Natur und natürliches Wasser ohne Chlorzugabe.

Bisher gab es akzeptable Bademöglichkeiten, aber „unser“ See vom Jahr zuvor war plötzlich nur noch für den Angelbetrieb erlaubt. Alle Versuche, dem Verein beizutreten um weiterhin in das kühle Nass tauchen zu können, wurden aus Haftungsgründen nicht zugelassen. Es gab einfach nur „verbotene“ Seen oder den offiziellen Badebetrieb in den Bädern.

Unser Anliegen brachten wir in den Ortschaftsrat ein - und siehe da, wir erhielten einen Hinweis, der uns als aussichtsreich erschien.

Und tatsächlich, da hatte doch ein Mensch eine Kiesgrube erworben, die wieder zugeschüttet werden sollte. Dieser kluge Mensch gründete einen Verein und ließ die Mitglieder an dem Badevergnügen teilhaben. Auch die Angler können einen Teil des Sees nutzen, und keine Gruppe fühlt sich gestört.

Wir haben in diesem Jahr schon oft dort gebadet. Das Wasser ist klar und rein, und die anderen Vereinsmitglieder sorgen, so wie wir auch, für Sauberkeit auf dem Gelände.

Welch ein Glück, dass es umsichtige und aktive Menschen gibt, die andere teilhaben lassen an ihrem Reichtum!

Badesee

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Arbeitsplätze in der Lebens(t)raumgemeinschaft

von Martanda

Seit der Gründung unserer Gemeinschaft war es für die meisten Mitglieder ein Anliegen und auch Teil der Gründungsvision, Arbeitsplätze am Platz zu schaffen. Bisher hatten sich jedoch alle Versuche nicht realisieren lassen.

Ich lebe seit ein - einviertel Jahren mit ganzem Herzen in unserer Gemeinschaft. Mitte letzten Jahres habe ich eine Firma für den Vertrieb von Trockenfrüchten, Säften und Pflanzen gegründet. Die Konzentration auf zunächst nur Goji Produkte (www.goji-gold.de) hat sich als richtig erwiesen. Sehr schnell war die Arbeit nicht mehr von mir alleine zu bewältigen. Jürgen hat vor einigen Monaten den Versand der Produkte übernommen, was inzwischen mehr ist als ein Halbtagsjob. Ein weiterer Job im Versandbereich entsteht gerade.

Die Firma soll weiter ausgebaut werden. Neue Produkte werden dazu kommen, z.B. Aronia, Cranberry, Argan Öl und vieles mehr aus dem Bereich gesundheitsfördernder Artikel. Und alles in BIO Qualität. Die bisher genutzten Räume in der Nachbarschaft werden zu klein. Daher hat die Gemeinschaft beschlossen, das sogenannte Gästehaus an unser Heizsystem anzuschliessen und ca. 100 m² zu renovieren, die als Versandraum, Büro und Lager dienen werden.

Und hier ist auch schon die erste Stellenausschreibung:

Ein Vollzeitarbeitsplatz (oder 2 Halbtagsjobs) ist zum 1. Oktober zu besetzen.

Stellenbeschreibung: Produktresearch, Kontakt zu in- und ausländischen Lieferanten, Marketingkoordination, Betreuung von Grossabnehmern, Entwicklung und Koordination neuer Webseiten. Einstellungsvoraussetzungen: selbständiges, kreatives und effizientes Arbeiten. Gute Englisch- und PC-Kenntnisse, Verhandlungsgeschick.

Was wird geboten: (etwas) mehr als das regional übliche Gehalt. Viel Eigenverantwortung. Und das Leben in einer wundervollen Gemeinschaft.

Wenn Du Interesse an dem Job hast, schreib mir zunächst eine eMail und erzähl von dir. Bitte nicht gleich anrufen!

Die Mail bitte richten an Martanda, eMail Adresse: info@goji-gold.de

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“Animalereien” in der Stadtgalerie Riesa, eine Ausstellung von
drei KünstlerInnen der Lebens(t)raumgemeinschaft

Von Gerald

“Animalereien” – ein Wortspiel, entstanden schon vor zwei Jahren, nun realisiert im Prozess zu dritt, von der Gruppe ArtVenture21. Animal – das Tier, anima – die Seele, drei Künstler animiert durch Kreativität, Imagination, Lust am Malen, Komponieren und PräsenTieren.

Lust an der Malerei und Zeichnung, Mut zur Konfrontation mit Malgründen, Malmitteln und mit Menschen – es sind Bilder entstanden, in denen ganz eigene Prozesse und gemeinsame Entwicklungen enthalten sind, Auseinandersetzung mit dem Thema und den Emotionen, die auftauchen in dem Prozess einer Bildwerdung. Dann das Zusammenfügen und die Komposition der Arbeiten in den Räumen der Stadtgalerie – eine Woche lang gemeinsames Bilden einer Ausstellung.

Susanne Gierens, Brigitte Reich, Gerald Brieskorn, Ilona Holtermann, Katja Siebert (FVG-Riesa)

Am 20. Juni dann die Präsentation, die Vernissage. Brigitte Reich und ihr wahrlich merk-würdiger Vortrag zu der Frage: Warum kommen Menschen zu einer Vernissage?

Weil sie sich austauschen wollen mit anderen Menschen?

Weil sie sich anregen lassen wollen durch andere Interpretationen zu den Bildern?

Weil sie die Künstler erleben wollen, erfahren wollen, was die Künstler bewegt hat, diese Bilder so zu gestalten, wie sie sind und nicht anders?

Und was ist das Anliegen einer Vernissage – speziell dieser Vernissage?

Anregungen zum Nachdenken, Futter für Diskussionen, Nahrung zum Austausch untereinander – geistiger Input als Sättigungsbeilage zu den Kunstwerken! Dazu eine kurze biographische Information zu den Künstlern – nach weiteren Informationen können sie während des Abends selbst gefragt werden.

“Jeder Mensch ist ein Künstler” – aus diesem Text von Josef Beuys aus dem Jahre 1975 gestalteten die drei Künstler dann eine Performance.

Bevor es zur Bilderschau ging, wurden die jeweiligen Besonderheiten der Künstler erwähnt – Gerald Brieskorn, ein Wortakrobat, der für Überraschungen und Widersprüche sorgt und einen Vogel hat (sic!), Ilona Holtermann, die kraftvoll und farbstark Schönheit um sich herum entstehen lässt, Susanne Gierens, kritisch, einfühlsam, eine Affinität zum Wasser darstellend und forschend an gemeinschaftlichen Prozessen – humorvoll und tiefsinnig die Fragen und Antworten.

Ganz besonderer Dank an das Streichquartett der Elblandphilharmonie, die u.a. mit Werken von Haydn einen weiteren Kunstgenuss möglich machten und an die FVG (Förder- und Verwaltungsgesellschaft Riesa), die mit einer Spende statt Blumen die Restaurierung des Pavillons im Schlosspark unterstützten.

Dann die Bilderschau…

AniMal-2

Fachkundige Blicke auf AniMalereien

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Einladung an Gruppen, Vereine, Geburtstagskinder, Kursleiter etc.

Nach der Fertigstellung unserer neuen Gemeinschaftsküche mit Essraum ist unsere alte Sommerküche in der ehemaligen Wagenremise neu gestaltet worden und bietet sich förmlich an, durch Selbstversorger/-innen genutzt zu werden.

Kreative Improvisation in einem nicht perfekten - aber äußerst an-regen-den Umfeld mit gemütlichem (besser gesagt: urwüchsigem) Ambiente lassen die elementare Schönheit unseres Platzes voll zur Geltung kommen. Menschen, die sich in diesem Rahmen in Gruppen, Familienverbänden oder Seminaren treffen wollen, sind herzlichst eingeladen in den Sommermonaten zu uns zu kommen. Einfache Gästezimmer und Seminarräume für Kleingruppen können gebucht werden.

Anfragen und Terminierungwünsche nehmen wir gerne per Mail entgegen, damit wir alles Weitere dann telefonisch besprechen können. Bitte mit Inge unter ltgj@gmx.de Kontakt aufnehmen.

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Veranstaltung zum Grundeinkommen … und mehr

Am Fr. / Sa. 17. / 18. Oktober 2008 plant die Accademia Dantesca Jahnishausen e.V. in Zusammenarbeit mit der Lebens(t)raum-Gemeinschaft eine öffentliche Veranstaltung zum Thema “Selbstverantwortung – Solidarität – Grundeinkommen”. Voraussichtlich werden wir am Freitag Nachmittag um 16.00 Uhr nach Riesa einladen, den genauen Ort geben wir rechtzeitig bekannt.

Drei Referenten, einer davon Maik Hosang, Zukunftsforscher aus Pommritz, werden dann aus ihrer Sicht eine kurze Einführung zum Thema geben:

· Was ist das “Bedingungslose Grundeinkommen” (BGE)?

· Welche Ansätze dazu werden im Lebensgut Pommritz (Nähe Bautzen) bereits experimentell durchgeführt?

· Wie lässt sich das mit einer Regionalwährung verbinden?

Das Publikum ist zur Mitsprache eingeladen.

Wir bieten am Samstag für alle Interessierten in offener Seminarform, z. B. als “World Café”, eine Fortsetzung des Dialogs hier am Platz Jahnishausen an.

Wir freuen uns auf einen anregenden und fruchtbaren Austausch und sind ganz gespannt auf weiterführende Möglichkeiten!

Infos bei Alwine: Alwine.Schreiber-Martens@INWO.de

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Gemeinschaftsbildende Workshops in Jahnishausen – endlich!!!

Von Susanne

Arbeit mit dem Gemeinschaftsbildungsprozess (Community Building Process nach M. Scott Peck) ist für uns seit fast 2 Jahren fester Bestandteil dessen, wie wir miteinander unsere Kommunikationsmöglichkeiten entwickeln. Wir haben gute, beglückende Momente tiefer Verbundenheit miteinander erlebt und Durststrecken, wo es hakte und stockte – und beides gehört zu unserem Gemeinschaftsleben. Gemeinschaftsbildung ist keine Methode, hat kein “Ziel”. Weil überall dort, wo sich Menschen wirklich begegnen und nicht nur nebeneinander oder gar aneinander vorbei gehen wollen, Gemeinschaftsbildung passiert – wenn wir zugewandt sind und es zulassen!

Elemente des Gemeinschaftsbildungsprozesses planen wir auch in unsere Workshops “Abenteuer Gemeinschaft” ein (sozusagen “Community Building zum Schnuppern”), – viel davon kommt bei unseren Teilnehmer/inne/n aber auch dadurch an, dass wir diese Haltung leben wollen (noch nicht immer, aber immer öfter!): Sei präsent, sei authentisch, hör erstmal in Ruhe zu, höre auf deine innere Stimme, …

Und so sind viele unserer Gäste neugierig geworden: Was geschieht da eigentlich “im Prozess”? Wie fühlt sich das an, eine “authentische Gemeinschaft” zu werden?

In diesem Jahr ist bei uns viel in Bewegung: da hat es die Arbeit an unserer gemeinsamen Ausstellung “Animalereien” (www.artventure21.de) gegeben, intensive Prozesse in der Gemeinschaft, Beschäftigung mit “Kollektiver Intelligenz” und “Spiral Dynamics”, und es gab viele bereichernde Begegnungen, wie das immer “passiert”, wenn erst mal ein Feld entstanden ist.

Alles das hat uns in anderer und umfassenderer Weise mit Gemeinschaftsbildung in Kontakt gebracht und uns deutlich gemacht, wie notwendig tiefer greifende Dialoge zwischen uns Menschen sind, wenn wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen wollen.

So haben wir verstärkt angefangen auch “auswärts” Prozesse zu begleiten (zu facilitieren), in Lebensgemeinschaften, Arbeitsteams, aber auch für Gruppen, die zu diesem einen Zweck zusammen kommen: echte Gemeinschaft zu erfahren. Das alles hat uns dazu gebracht: wir wollen Gemeinschaftsbildungsprozess-Wochenenden in Jahnishausen begleiten – in unserem inspirierenden und klärenden Ambiente und unterstützt durch die Energien des Platzes und der Menschen, die hier tagtäglich Gemeinschaft leben.

Wer sich erstmal informieren will, was das eigentlich ist, Community Building – wir laden euch herzlich auf unsere Homepage www.netzwerk-communitybuilding.eu ein! Dort werdet ihr dann auch die Termine für Workshops in Jahnishausen finden, sobald die Seminarplanung für 2009 steht.

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Die Community-Conference in Berlin und ihre Wirkungen

Von Brigitte

In einer Gemeinschaft zu leben, im Besonderen mich für ein Leben in der Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen zu entscheiden, hat für mich eine persönliche und auch eine kollektive Dimension. Seit ich hier in Jahnishausen lebe, erfahre ich mehr und mehr, was es bedeutet, daß das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.

Wenn es beispielsweise in einem Gruppenprozess gelungen ist, ein gemeinsames Feld zu schaffen, fanden sich immer Lösungen in schwierigen, konflikthaften Situationen. Lösungen, die in den meisten Fällen vorher nicht erkennbar waren. Und die dann auch wirkliche Lösungen waren und nicht wie so oft nur die Verlagerung eines Problems.

Was liegt dem zugrunde? Was braucht es persönlich oder in Gemeinschaft, um diesen Wandel herbeizuführen und wachsen zu lassen? Und um diese Möglichkeiten zur alltägliche Erfahrung werden zu lassen?

Im März erreichte uns eine Einladung zu einer Veranstaltung, die solche Fragestellungen beleuchten wollte.

Der Einladung nach Berlin zur „Community-Conference – die Kraft der kollektiven Intelligenz“- vom 3. bis 6. Juli 2008 folgten Alwine, Brigitte, Marita und Peter.

Die Inhalte der Konferenz gingen einigen grundsätzlichen Fragen nach, die sich mit dem globalen Wandel stellen.

• Synergie und kollektive Intelligenz

• Dimensionen eines neuen Wir

• Evolutionärer Wandel

Was braucht es, um offene, kooperative Systeme weiter zu entwickeln in Gemeinschaften, Organisationen oder für uns als individuelle Persönlichkeiten?

Diese Themenfelder wurden von ReferentInnen aus verschiedenen Wissens- und Engagementsbereichen geöffnet, u.a. von Thomas Hübel zur „Transparenten Kommunikation“. Dr. Daniel Dahm als Naturwissenschaftler richtet den Blick auf die systemischen „Potentiale des Lebens“.

Genaue Informationen, Berichterstattung, Fotos und weiterführende Links unter: www.community-conference.org

Als sehr inspirierend erlebten wir das „World-café“, bei dem alle KonferenzteilnehmerInnen persönliche Erfahrungen mit kollektiver Intelligenz machen bzw. sich darüber austauschen konnten. Ein besonderes Erlebnis war auch eine Schifffahrt durch das abendliche Berlin auf der Spree. Wunderbares Licht, die allmählichen Übergange der Stadtlandschaft in eine Naturlandschaft, der intensive Kontakt mit den Elementen Wasser und Luft und ein äußerst lebendiger Gesprächsaustausch versetzte mich in eine wunderbare „Schwingung“.

Die Essenz meiner persönlichen Erfahrung während der Konferenz: in einem kollektiven Feld erweitert sich die Wahrnehmung, Potentiale werden sichtbar und Begegnungen mit (fremden) Menschen bekommen die neuen Qualitäten von Unmittelbarkeit und Authentizität.

Nachhaltig auswirken werden sich voraussichtlich die Möglichkeiten einer offenen Vernetzung. In unserer Jahnishausener Gemeinschaft öffnen wir gegenwärtig „Räume“ für einen authentischen Dialog der Generationen und für neue Formen „solidarischer Ökonomie“.

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alwine

Konkurrenz zum morgendlichen Vogelgezwitscher

Seit einigen Monaten ertönt jeden Morgen von Montags bis Samstags um 7:15 Uhr wunderschöne Flötenmusik auf unserem Gutsgelände. Alwine beglückt uns jeden Morgen für eine Viertelstunde mit ihrem herrlichen Querflötenspiel.

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Seminar Abenteuer Alter - Zukunftswerkstatt

ABAL

Vom 29. – 31. August 2008 findet bei uns wieder eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Abenteuer Alter“ statt. Es haben sich bisher schon viele Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt und es ist ein Netzwerk entstanden.

Jahnishausen bietet für dieses Thema einen geeigneten Platz, denn es gibt dort Menschen, deren Anliegen es ist, mit einem neuen Lebensstil und neuen Selbstbildern zu einer Kultur des Alters beizutragen, die eine neue Deutung erlaubt.

Neben der Zukunftswerkstatt für Seminargäste, die wir bereits 3 mal durchgeführt haben, haben wir eine permanente Werkstatt in der Gemeinschaft eingerichtet, um dem Thema Raum zu geben, uns selbst dabei zu erforschen und persönliche Visionen zu (er)finden und zu realisieren.

Wir sprechen Menschen an, die selbstbestimmt leben und ein Modell für diesen Lebensabschnitt entwickeln und realisieren wollen, die interessiert sind an lebendigem Austausch und an gegenseitiger Unterstützung.

Dazu laden wir alle ein, die sich davon inspiriert fühlen und diese Lebensphase mit uns gemeinsam aktiv gestalten wollen.

Mehr Infos unter auf www.ltgj.de, Rubrik “Abenteuer Alter” und unter „Termine“

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Kunstworkshop “Lebenslinien - Körperflächen - Seelenräume”

19. – 21. September 2008

In diesen Tagen wird es Gelegenheiten geben zu Experimenten, zu Ent-Wicklungen, Ent-Deckungen. Wir werden uns mit den auftretenden Visionen, Ideen und Fantasien auseinandersetzen, Möglichkeiten suchen, sie umzusetzen und sie letztendlich in einer Gestaltung zusammensetzen. In diesem Prozess entstehen innere Bilder, Bewegungen, die wir beeinflussen, verändern, mitmachen, wir werden uns sowohl zu einer Gestaltung treiben lassen, als auch die Realisierung der entstandenen Vorstellungen bewusst angehen.

Es kann und darf alles entstehen, was uns in den Sinn kommt und es wird auch einen Pfad geben, dem wir folgen. Und wir wissen nicht, was uns auf diesem Weg begegnen wird und wohin er einen jeden von uns führt. Das ist das Experiment und was daraus entsteht, wird noch nicht dagewesen sein.

Wir sind gespannt auf die Menschen, die uns begegnen werden, auf ihre Ideen und Energien, auf die Dynamik, die zwischen uns entstehen wird, und natürlich auf die Ergebnisse, die dieser Workshop hervorbringen wird.

Natürlich gibt es Gelegenheit, an bereits bestehenden Ideen oder Bildern (weiter) zu arbeiten. Und am Ende…

…gibt es eine Ausstellung der entstandenen Werke.

Wir sind präsent und freuen uns auf euch.

Gerald und Susanne
Art-Venture

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Unser Seminarangebot bis Ende 2008 im Überblick:

29. – 31. August Abenteuer Alter: Zukunftswerkstatt
12. - 14. September Abenteuer Gemeinschaft: Basis-Seminar
15. – 19. September Abenteuer Gemeinschaft: Gemeinschaft erleben
19. - 21. September Abenteuer Kreativität: Kunstworkshop
10. - 12. Oktober Abenteuer Kreativität: Trommeln lernen und ERLEBEN

Ausführliche Beschreibungen der Inhalte und praktische Informationen bitte auf www.ltgj.de (Termine) nachsehen.

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Impressum

Lebens(t)raum Gemeinschaft Jahnishausen
Jahnatalstr. 4 a
01594 Jahnishausen

Telefon: 03525 – 51 78 51
Fax: 03525 – 51 78 57
eMail: ltgj@gmx.de

Redaktion Newsletter: Martanda
eMail: newsletter@ltgj.de

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